Beate Hampe: Augenexpertin und Augentrainerin

Hintergrund

Beate Hampe war 25 Jahre lang als Augenoptikerin tätig und beschäftigte sich hauptsächlich mit Augenglasbestimmung und Kontaktlinsenanpassung. Vor 10 Jahren wechselte sie ihren Beratungsschwerpunkt und wurde Sehtrainerin. Statt Sehverschlechterungen ihrer Kunden zu begleiten, konzentrierte sie sich von da an auf Maßnahmen zur aktiven Verbesserung der Sehkraft und Linderung von Augenbeschwerden. Beate Hampe absolvierte diverse Fortbildungen und bildet sich zu den Themen Funktionaloptometrie, Erwachsenen- und Entspannungspädagogik weiter. Heute ist sie selbständige ganzheitliche Sehlehrerin und Entspannungspädagogin und bildet Augenoptiker und Augenärzte zu Sehtrainern aus. Sie ist darauf spezialisiert, Firmen mit Naharbeitsplätzen Seminare anzubieten. In ihren „Seh-minaren“ lässt Beate Hampe die Teilnehmer das Sehen zwischen Aktivität und Entspannung erleben und zeigt, wie man durch spezielle Übungen die Sehkraft verbessern kann. Beate Hampe lebt in Etelsen bei Bremen.

 

„Sehen ist mehr als scharfes Erkennen“

In den industrialisierten Ländern nehmen Fehlsichtigkeiten (vor allem Kurzsichtigkeit), Sehstress-symptome (Trockene Augen: Keratoconjunctivitis  sicca) und ernsthafte Augenerkrankungen (Glaukom) drastisch zu. Wissenschaftler sehen einen großen Zusammenhang zwischen dieser Entwicklung und dem neuzeitlichen, einseitigen Sehverhalten, das vor allem aus der tagtäglichen Nutzung moderner Kommunikationstechniken (Monitore, Smartphones) resultiert. So sehen Betriebsärzte inzwischen die Augen als Schwachstelle des technischen Fortschritts.

 

 

 


Charakteristisch für die Monitorarbeit ist zum einen das permanente und geistig hoch-konzentrierte scharfe Sehen auf einen kleinen Ausschnitt des an sich sehr großen Gesichtsfeldes. Zum anderen die einseitige visuelle Verarbeitung von meist nur Schwarz-Weißen-Kontrastwerten (von beispielsweise Texten) auf zweidimensionaler Ebene sowie das statische Halten der Augen auf kurze Sehentfernungen im Schreibtischbereich. Eine Unterstützung der Sehfähigkeit mit Brillengläsern hilft zwar bei diesen hohen Sehanforderungen, täuscht aber auch darüber hinweg und wirkt nicht dem teilweise rasanten Verlust an Sehkraft und Augengesundheit entgegen, so die Expertin. Das Tragen einer Brille klärt nicht die Ursache von Sehfehlern oder Augenbeschwerden und kann sie auch nicht bekämpfen.

 

Grundlagen der Philosophie von Beate Hampe

Die meisten Menschen sind mit gesunden und kraftvollen Augen auf die Welt gekommen. Sie  haben eine gute Entwicklung ihrer Sehwahrnehmung bis sich die Sehanforderungen drastisch ändern. Das passiert heute immer früher, manchmal sogar schon mit der Einschulung. Das gut erlernte Sehen wird durch die einseitigen Sehanforderungen wieder verlernt. Das heißt aber auch, dass dieses gute Potenzial für ein gesundes Sehen von Grund auf bei jedem Menschen vorhanden ist,  im Alltag jedoch oft nicht ausgekostet wird. Beate Hampe macht in ihren Sehtrainings nichts anderes, als das Verlernte durch spielerische Übungen wieder in den Alltag als Ausgleich zur täglichen Belastung zu integrieren.

„Die Hälfte meines Lebens bin ich nun schon mit der Augenoptik verbunden und an jedem Tag wächst die Begeisterung darüber, dass es außer den klassischen technischen Lösungen für Sehprobleme (z. B. die Brille) noch andere wirkungsvolle Möglichkeiten zur Stärkung der Sehkraft gibt.“ Beate Hampe

 

Weitere Informationen zu Beate Hampe gibt es auch auf der Webseite www.well-view.de.